Psychische Gefährdungsbeurteilung

Seit 2013 ist der Schutz der psychischen Gesundheit im Arbeitsschutzgesetz (§ 5 ArbSchG) explizit verankert. Nach den neuen Regelungen sind Gefährdungen der psychischen Gesundheit im Großkonzern, bei mittelständischen Unternehmen und im Kleinbetrieb regelmäßig und fachkundig zu beurteilen und durch geeignete Maßnahmen zu minimieren.

Dies stellt Unternehmen in der Praxis vor erhebliche Herausforderungen.  Die Beurteilung von Belastungen im Arbeitskontext und die Ableitung wirksamer Maßnahmen zum Schutz der psychischen Gesundheit stellen komplexe und anspruchsvolle Aufgaben dar. Entsprechend hoch sind die fachlichen Anforderungen an diejenigen, die diese Maßnahmen in den Unternehmen erfolgreich durchführen können.

Erfolgreich heißt zum einen, dass die rechtlichen Vorgaben erfüllt werden. Zum anderen stellt eine professionelle psychische Gefährdungsbeurteilung auch eine große Chance dar, die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und die Motivation der Mitarbeitenden zu stärken, Arbeitsabläufe zu optimieren,  und letztlich die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens zu  stärken und zu sichern.

Wir verfolgen einen Ansatz, der ganzheitlich orientiert ist, ein solides wissenschaftliches Fundament bietet und sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt hat. 

  • 29 Fragen mit sehr hoher Aussagekraft
  • basiert auf dem Systemisch-Salutogenen Interaktionsmodell (SSIM)
  • Maßnahmen sind dialogorientiert und systematisch auf eine Stärkung gesundheitsförderlicher Kommunikations- und Entwicklungsprozesse auf sämtlichen Ebenen des Unternehmens ausgerichtet
  • Die verwendeten Instrumente sind aufeinander abgestimmt und werden fortlaufend in Zusammenarbeit mit der Universität Trier evaluiert
  • Diagnostik und Intervention berücksichtigen entsprechend den Empfehlungen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA)  die Merkmalsbereiche Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziales Umfeld und Arbeitsbedingungen
  • Ergänzend kommt auf Wunsch der neu entwickelte Organizational-Vitality-Index (OVI) zum Einsatz, der explizit betriebswirtschaftlich relevante Aspekte auf Ebene der gesamten Organisation und einzelner Organisationsbereiche erfasst. Der OVI liefert ergänzende Informationen, die eine Quantifizierung des aktuell vorhandenen Leistungs- und Innovationspotenzials in einem Bereich ermöglicht, das mit der psychischen Gesundheit und der Motivation der Mitarbeitenden eng zusammenhängt.

Wenn Sie mehr über unseren Ansatz erfahren möchten, dann stehen wir Ihnen für ein persönliches, unverbindliches Informationsgespräch gerne zur Verfügung.

 

Literaturempfehlungen:

Antoni, C.H., Eberz, S., Steffgen, K. & Bücks, B. (2017). Gesunde Psyche als Standard. Personalmagazin, 9,  40-44.

Eberz, S. & Antoni, C.H. (2016). Das Systemisch-Salutogene Interaktions-Modell (SSIM) – Ein ganzheitlicher Ansatz zur Erklärung und Entwicklung gesundheitsförderlicher Interaktionsdynamiken zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden. Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO), 3, 265-273.

Eberz, S. & Bach, M. (2015). Betriebliches Gesundheitsmanagement im Justizvollzug – Nutzen, Herausforderungen und Perspektiven. Bewährungshilfe, 62, 158-171.

Eberz, S., Becker, R., Antoni, C.H. (2011). Kohärenzerleben im Arbeitskontext - Ein nützliches Konstrukt für die ABO-Psychologie? Zeitschrift für Arbeits- u. Organisationspsychologie, 3, 115-131.

 

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