Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GPB)

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GPB)

Unternehmen statt unterlassen

  • Fundiert – unser Ansatz basiert auf aktuellster Forschung
  • Bewährt – über 4.000 Mitarbeitende wurden befragt
  • Effizient – 38 einfache Fragen, 5 bis 10 Minuten Bearbeitungszeit
  • Preiswert– ab 10 Euro je Mitarbeitendem – Strafzahlung für nicht durchgeführte GpB – Regressforderungen von Versicherungsträgern + Nutzen (ROI ca. 1:2,5)
  • Anonym und sicher – wir erfüllen die derzeit geltenden Datenschutzanforderungen

Aktuelle Beiträge

„You can only manage what you can measure“ (Peter Drucker)

Um Prozesse zu optimieren brauchen Organisationen klar definierte Kennzahlen. Das gilt auch für den Personalbereich, der in einer sich dynamisch ändernden Arbeitswelt (Globalisierung, Technisierung, demographischer Wandel) zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die üblichen Spätindikatoren (Krankenstand, Kündigung, Fluktuation etc.) erlauben keine frühzeitige Steuerung der Personalprozesse. Aus diesem Grund bilden wir im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz einen Frühindikator: Team-Resilienz (T-R©). Denn die Belastbarkeit Ihrer Mitarbeitenden ist ein bedeutender Indikator für die Belastbarkeit der Organisation.

Fachkräftemangel führt zu Mehrbelastung

Derzeit können deutsche Unternehmen ca. 1,6 Millionen Stellen nicht besetzen, weil es an Fachkräften mangelt. Tendenz steigend. Drei Viertel der Unternehmen gehen davon aus, dass der Personalmangel zu einer Mehrbelastung der Belegschaft führt. Der Belastbarkeitsindex ermöglicht eine realistische Einschätzung der Belastungsfähigkeit und zeigt Möglichkeiten auf, diese zu verbessern.

Andere reden über Belastbarkeit – wir analysieren Belastbarkeit.

Anders, als alle Anbieter am Markt messen und benennen wir einen standardisierten und wissenschaftlich fundierten Indexwert für die Resilienz der Belegschaft. Dieser Indexwert dient als Indikator für akute arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken. Der Indexwert entspricht der gemessenen Team-Resilienz (T-R©).

  • Resilienz 23% 23%

Bislang haben wir weit über 4.000 Mitarbeitende verschiedenster Branchen befragt. Im Durchschnitt geben 23 % der befragten Mitarbeitenden an, dass die aktuellen Arbeitsbelastungen auf der einen Seite und die Bewältigungsmöglichkeiten auf der anderen Seite in einem ungünstigen Verhältnis zueinanderstehen. Für diese Mitarbeitenden besteht eine erhöhte akute psychische Gesundheitsgefährdung. Jetzt handeln bedeutet präventiv handeln!

Systemisch-Salutogene Organisations-Analyse

Die Gesundheitspyramide in 4 Schritten

 

Systemisch-Salutogene Organisations-Analyse

Die Gesundheitspyramide in 4 Schritten

 

Schritt 1

Schritt 1

Als erstens messen wir die Team-Resilienz (T-R©).

Schritt 2

Schritt 2

Im Anschluss analysieren wir insgesamt neuen Belastungsfaktoren, die einen hohen nachgewiesenen negativen Einfluss auf die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden haben. Aufgrund dieser Analyse können wir Ihnen auf den Punkt spiegeln, durch welche Faktoren eine hohe Belastung entsteht.

In unseren Befragungen (N ca. 4.000) werden Unterbrechungen der Arbeit und Zeitdruck als die Hauptbelastungsfaktoren genannt.

  • Zeitdruck 53% 53%
  • Unterbrechungen 58% 58%

Schritt 3

Schritt 3

Eine Möglichkeit die psychische Belastung zu reduzieren ist die Verringerung der Belastungsfaktoren. Häufig besteht hier aber wenig Spielraum: Wer leitet schon gerne alle Kundenanrufe auf den Anrufbeantworter um oder nimmt sich mehr Zeit für die Auftragserfüllung als andere.

Aus diesem Grund messen wir zusätzlich 10 Schutzfaktoren, die einen nachgewiesenen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden haben. Durch die Verstärkung der Schutzfaktoren lässt sich die Wirkung der Belastungsfaktoren verringern. In unseren Befragungen (N ca. 4.000) werden Ganzheitlichkeit und Arbeitsplatzsicherheit als häufigste Schutzfaktoren genannt.

  • Ganzheitlichkeit 78% 78%
  • Arbeitsplatzsicherheit 85% 85%

Schritt 4

Schritt 4

Als weiteren Baustein analysieren wir das gesundheitsbezogene Führungsverhalten, das einen nachgewiesenen Einfluss auf die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden hat. Die Grundlage unserer Analyse geht auf das Modell von Eberz & Antoni zurück. Drei wesentliche Faktoren beeinflussen die Gesundheit der Mitarbeitenden maßgeblich:

  • Druck 17% 17%
  • Vertrauen 27% 27%
  • Störungsmanagement 41% 41%

Durch unsere Analyse können wir gezielt aufzeigen, welche konkreten Spielräume Führungskräfte hinsichtlich der gesundheitsbezogenen Führung haben.

Vom Groben zum Detail

Unser Tool lässt sich auf Ihre konkreten Bedürfnisse einstellen. Sie wollen wissen, ob es hinsichtlich der psychischen Belastung Unterschiede zwischen Standorten, Abteilungen, Geschlecht, Alter, Tätigkeit, Kontext … gibt? Wir liefern Ihnen die Erkenntnisse.

Wie tief unsere Analyse gehen kann, zeigt das folgende Beispiel. Aussage 1 ist eine allgemeine Aussage basierend auf dem obersten Level unserer Analyse:

„In Ihrer Organisation liegt der Wert für Arbeitsunterbrechungen in einem unkritischen Bereich“.

 

Was bedeutet das? Auf Organisationsebene ist eine Maßnahme bezüglich der Arbeitsunterbrechungen nicht sinnvoll.

„In Ihrer Organisation liegt der Wert für Arbeitsunterbrechungen in einem unkritischen Bereich“.

 

Was bedeutet das? Auf Organisationsebene ist eine Maßnahme bezüglich der Arbeitsunterbrechungen nicht sinnvoll.

Aussage 2 ist eine spezifische Aussage auf Abteilungsebene, die die Vergleichsstichprobe mitberücksichtigt.

„In Abteilung 1 ist der gemessene Wert für Arbeitsunterbrechungen im Vergleich mit Abteilung 2 niedriger und liegt im Vergleich mit der Organisation- sowie der Normstichprobe weit unterhalb des durchschnittlichen Wertes und zeigt daher eine kritische Ausprägung.“

 

Was bedeutet das? In Abteilung 1 sollte eine Maßnahme bezüglich der Arbeitsunterbrechungen durchgeführt werden.

„In Abteilung 1 ist der gemessene Wert für Arbeitsunterbrechungen im Vergleich mit Abteilung 2 niedriger und liegt im Vergleich mit der Organisation- sowie der Normstichprobe weit unterhalb des durchschnittlichen Wertes und zeigt daher eine kritische Ausprägung.“

 

Was bedeutet das? In Abteilung 1 sollte eine Maßnahme bezüglich der Arbeitsunterbrechungen durchgeführt werden.

Daten und Fakten

Stress und psychische Belastungen bei der Arbeit sind bedeutende Gründe für krankheitsbedingte Fehltage und Frühverrentungen. In der modernen Arbeitswelt gewinnt dieses Thema weiter an Bedeutung, da eine always-on-Mentalität und eine zunehmende Verschmelzung von privater und beruflicher Zeit zunehmen.

Der Anteil psychischer Erkrankungen am Arbeitsunfähigkeitsgeschehen wächst und beträgt derzeit knapp 17 Prozent. Die durchschnittliche psychisch bedingte Krankheitsdauer ist mit knapp 40 Tagen ungefähr dreimal so hoch wie bei anderen Erkrankungen. Auch der Anzahl der krankheitsbedingten Frühberentungen hat sich in den letzten Jahren nahezu verdreifacht, auf derzeit knapp 45 Prozent. Die krankheitsbedingten Kosten sind für Organisationen stark angestiegen. Als Ursachen werden vermehrter Stress und eine höhere Sensibilität für psychische Erkrankungen gesehen.

Aus diesem Grund sind alle Arbeitgeber – unabhängig von der Größe – dazu verpflichtet, auf der Basis einer Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Ab dem 01.01.2014 sind psychische Belastungen bei der Arbeit explizit zu berücksichtigen.

Prozess der Gpb

Die Bearbeitung der GpB erfolgt in Anlehnung an Regelkreismodelle.

Unterschiedliche Bedürfnislage der Unternehmen

Gefährdungsbeurteilungen als strategische Werkzeuge einzusetzen braucht Zeit. Kleinst- und Kleinunternehmen suchen häufig das Gegenteil – eine schlanke und schnelle Beurteilungsvariante. Wir liefern Ihnen ein fundiertes Analysepaket, dass wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das Verfahren hat sich in der Praxis nachhaltig bewährt und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an eine Gefährdungsbeurteilung.

Wissenschaftliches Fundament

Oftmals führen Einschätzungen nach einem Gefühl oder unspezifische Fragebögen zu unpräzisen Ergebnissen. Aus diesen unpräzisen Ergebnissen werden wiederum falsche Rückschlüsse und Maßnahmen abgeleitet, die keinerlei Nutzen zeigen.

Unsere Analyseinstrumente sind wissenschaftlich validiert und bereits in zahlreichen Untersuchungen in KMU zum Einsatz gekommen. Unsere evidenzbasierte Vorgehensweise hat daher einen hohen Nutzen für Sie. Zum einen können wir ein Instrument vorweisen, welches höchste wissenschaftliche Standards einhält. Sie erhalten somit Ergebnisse, die den Ist-Zustand in Ihrer Organisation angemessen abbilden. Dank unserer praktischen Expertise leiten wir gemeinsam mit Ihnen aus den Ergebnissen Maßnahmen ab, die einen maximalen Nutzen für Sie haben. Diese Maßnahmen sind von Organisation zu Organisation unterschiedlich – eben das, was für Sie am effektivsten wirkt.

In der Praxis zeigt sich – unser theoretisches Fundament kombiniert mit praktischer Expertise generiert für Sie den maximalen Nutzen.

Erfüllung sämtlicher gesetzlicher Vorgaben:

Allen in §5 und §6 des Arbeitsschutzgesetzes formulierten Anforderungen wird nachgekommen. Dies umfasst auch die Dokumentation des Verfahrens.

Wir bieten Ihnen

Analyseworkshop

Sehr gut geeignet, wenn Sie Ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen wollen.

Besonders geeignet für Kleinstunternehmen (bis 5 Personen).

Inhalte aus dem SSOA im Workshopformat.

Hohe partizipative Komponente.

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SSOA Fragebogen

Das Standardverfahren für eine GpB.

Ab 5 Personen ohne Differenzierung.

Ab 30 Personen mit Differenzierung.

Paper Pencil oder Online Befragung.

Ergebnispräsentation mit allen Beteiligten.

Umfassende Dokumentation.

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Beobachtungs-interview

Konzentriert sich auf Ressourcen und Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz.

Vorgehensweise und Aufbau orientieren sich am strukturiertem Interview und lösungsorientierten Fragen.

Tiefgreifendes Verständnis der Tätigkeiten und der daraus entstehenden Belastungssituation.

Was sind Kriterien einer guten GpB?

Eine professionelle GpB beginnt bereits vor der Befragung der Mitarbeiter. Struktur und Transparenz allen Beteiligten gegenüber sind grundlegend. Um die GpB angemessen durchzuführen bedarf es einem belastbaren Instrument sowie erfahrenen Praktikern – eine Kombination, die selten zu finden ist.

Top 10 Kriterien einer GpB
  • Gütekriterien: theoriebasiert, wissenschaftlich fundiert und objektiv
  • Abgestuftes Analyseverfahren
  • Systematischer Prozess
  • Partizipation
  • Nutzung vorhandener Strukturen
  • Nutzung vorhandener Individuelles Konzept
  • Steuerung und Kontrolle der Maßnahmenumsetzung
  • Passgenaues Kommunikationskonzept
  • Aktualisierung und Fortschreibung
  • Expertenwissen

 

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